Salz (zusammengesetztes). 43z
Aauguelin, ^nnales <le (lllirnis, 1'. I5XXXVIH,p. 167 (übersetzt im Ivurn. der Pharmacie, i2rBd., S. 265).
Rhodiumsalz, Rhodiumsalze. Die bis jetztbekannten Verbindungen, die das Rhodium mitden Säuren zu Salzen eingeht, sind folgende:
i) Galperersaures Rhodiumsalz, salpe-kersaures Rhodium; Kboäium niri-isom; Fr.Nitrate äs Kboäinm. Man gewinnt dieses Salzdurch Auflösung des Oxiduls in Salpetersäure.Es hat eine rosenrothe Farbe und ist im übrigeswenig bekannt.
s) Salzsaures Rhodiumsalz, salzsauresRhodium; bllloäinm muriatisum; Fr. lVln-rists äs Klloäinm. Sowohl das Oxidul alsauch das Oxid des Rhodiummetalles verbindensich mit der Salzsäure; man hat daher zwei Ver-bindungen: i) Salzsaures Rhodiumoxidul;Dboäiom äsuto - rnuriatisuln; Fr. Osuto-IVln-riats äs kboäiom und 2) salzsaures Rho-diu m oxid; kboäiurn ^)sr - muriatioum; Fr.ksr-rnnriats äs Kboäiurn.
' .Nummer i erhielt Berzelius durch Auf-lösung des Deutoxides in Salzsäure. Es erscheintin Gestalt eines bernsteingelben Pulvers, welchesim Wasser unauflöslich ist. Es enthält nachBerzelius:
Rhodiumoxidul 82 ,4456Salzsäure . . 17,5544
100,0000
Nummer 2 erhält man durch Digestion desRhodiums in salpetrichtsaurer Salzsäure. Dierosenrothe Auflösung ist nicht krystallisirbar. Dascingetrocknete Salz löset sich nach WollastonVec. rechn. «nc. MW. Theil. Ee auch