4?2 Salzart. Salzasche.
arbeiter zu richten haben, nennt man eine Soden-ordnung; s. diese.
Satzart, Satzarten, im Allgemeinen, die verschie-denen Arten der Salze nach ihren chemischen Eigen-schaften; als alkalische, erdige und Metall-salze oder Neutral-, Mittel- und saureSalze; ins Besondere die verschiedenen Salze,welche aus der Verbindung der Säuren mit den !Basen entstehen, als Ammonium-, Antimonium-, ^Arsenik-, Baryt-, Bley-, Eisen-, Gold-, Kalk-, ^Kobalt-, Kupfer- rc. Salze. Auch die verschie- ^denen Einteilungen des Küchensalzes oder des 'Salzes in der Oekonomie, als Soolen-, Bay-und Steinsalz, und dann ihre Eigenschaften, als jgroß- und kleinkörniges, weißes, graues rc. Salz, !werden darunter verstanden; s. den Art. Salzund Salzsiederey, Th. i3s und i33, unddas Register der Salze indem zuleßtangeführ-ten und in dem gegenwärtigen Theile; auch Salze.Satzasche. Mit diesem Namen belegen einige Che-misten die salzsaure Kalkerde oder den soge-nannten fixen Salmiak, andere die Bittererde; inden Salzsiedereyen versteht man nur letztere dar-unter. Auch die Asche von den beim Sieden ab-geschöpften Unreinigkeiten und dem Dornschlagevon den alten Gradirwänden, welche man in einemdazu angelegten großen Ofen verbrennt, fährt wohldiesen Namen. Man vermischt diese Asche ge-wöhnlich mit dem zerpochten oder zerstampftenPfannenstein, und mischt das Ganze so dem Dün-> ger bei. Die Wirkung dieser Asche zum Dün-gen soll stch besonders beim Wiesenbau äußern.
Auf den sumpfigten moorichten Wiesen mußman zuerst Gräben ziehen lassen, um chaS über-flüssige Wasser abzutreiben; dann wird der Boden
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