Salze (Süßerden -). Salze (Tachenian.). 545
Zs Stronimntz. Die Verbindungen der Stromtianerde mieden Säuren; s. oben, S. 202— 2 i 5 .
Salze (GüßeroenH. Beryll- oder Glykinerden-salze; 8c>liA ; Fr. 8el8 cls 6 l^kine. Die
Verbindungen der Säßerde mit den Säuren; s.oben, S. 215 —> 220.
— (Tachenische), Tachenianische Salze; 8n1isPnalikninnn; Fr. 861 s 6 « lürkenius; s. oben,Kräutersalze oder Salze (Kräuter--). Ta-chenius hatte die Bereitungsart dieser Salze nurzum Nutzen der Heilkunde auSgedacht; denn vieleAerzte standen damals in der Meinung, daß dieseSalze viel von den Kräften derjenigen Pflanzen,aus welchen sie bereitet wurden, beibehielten; alleindies ist nicht gut möglich. Die heilsamen Kräftedieser Vegetabilien hangen vorzüglich von den näch-sten Bestandtheilen derselben ab; diese nächsten Be-standtheile werden aber während des Verbrennensgänzlich verändert, ja sogar verderbt und gänzlichzerstört, wenn man die Verbrennung auch mit al-ler der von Tachenius vorgeschriebenen Vorsichtanstellt; es ist demnach unmöglich, daß diese Salzeirgend eine von den Eigenschaften oder Kräftender Pflanzen beibehalten konnten, aus denen sieerzeugt wurden. Nach Scopoli's Urtheil sollensie wegen des anhängenden brennzlichten Oelesschärfer und für die Nerven angreifender, als diealkalischen Salze seyn.
Boerhaavewar ein großer Verehrer die-ser Salze, ja vielleicht einer der größten, und da-her auch die mehrsten Anhänger dafür; und I.Gottfr. Brendel suchte noch die eigene
Säure
*) eke.n. 1-. Is, kroa. IX.
**) Oe 5 -Ns l'-ictieiil-ino koertlaavü, Oo»., 1747,
See. rechn. Enc. OXXXlV. Theil. Mm