>48 Salzquelle. . ,
trocken bleibt lind auch Las schärfste unter jenen !Lirten ist.
Magdeburg, Hat Soolquellen, die Salz-brunnen wurden aber zugespundet.
Münder, im Färstenchum Calenberg, Hakin der Vorstadt verschiedene Salzquellen, die alleam Fuße eines Berges, der Deist er genannt, lie-gen, von denen jetzt aber nur eine genutzt wird.Der Brunnen ist mit Holz eingefaßt; die Auffor-derung der Soole geschieht durch Pumpen vonArbeitern. Leckhäuser hat man daselbst nicht, son-dern die Soole wird ungradirt in vier Kothen,deren jede eine Pfanne und wöchentlich drei WeckeHat, mit Holz versotten. Die eisernen Pfannenfind ungefähr 10 Fuß lang und 6 Fuß breitund das Holz zu jedem Werke, das im Durch-schnitt etwa 7 Himten Salz giebt, kostet nuriz Rthlrl
Die Soole soll i3- bis i4löthig seyn, undum die Soole zum Schäumen zu bringen, brauchtman keinen Zusatz; nur bei dem ersten Sieden,wenn man die Pfanne vom Pfannenstein gerei-niget hat, setzt man von einigen Eyern dasWeiße zu.
Nach den oben angeführten drei Werken,welche wöchentlich erhalten werden, würden aufein Jahr 6s4 Werke kommen. Jedes Werk giebtim Durchschnitt 7 Himten Salz, so daß, wennnicht oft wegen Beschädigung der Pfannen und janderer unvermeidlichen Zufälle Kaltlager wäre,jährlich 4368 Himten oder 728 Malter Salz er-halten werden würden.
Ehemals waren auf diesem Salzwerke zehnKothen, nachher nur acht Kothen, die bis auf dieoben angeführten vier Kothen Herabgesunken sind.
Das