Salzquelle.
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Das Salz, welches gleich verkauft wird,ist grobkörnig und man behauptet, daß man mit^ Himten desselben eben so viel, als mit einemHimten des Salzhemmendorfec Salzes ausrich-ten könne.
Nach dem Herrn Pastor Conerding zuMünder, erlaubt die Menge der Interessentenkeine guten Anstalten; denn weder Herren nochPächter hätten Lust die Kosten zur Abhelfung derFehler, die begangen werden, vorzuschießen. DieInteressenten waren und sind zum Theil noch: theilsder Magistrat zu Münder, theils auswärtige Klö-ster und adeliche Familien, auch bekommen einigeGeistliche Deputatsalz. Die auswärtigen Inte-ressenten haben ihre Werke' den Einwohnernvon Münder, meyerweise, gegen Pacht an Salzüberlassen.
Bei der Güte des Salzes ist es Schade,daß diese Saline nicht mehr in Aufnahme kommt,
' die gegenwärtig fast ganz in Verfall gerathen ist.
Nach einigen, jedoch nur zu flüchtig ange-stellten Beobachtungen, sollen drei Adern diesesBrunnens von der Seite und eine von unten ein-dringen, und diese Adern sollen nicht alle vongleichem Gehalte seyn.
Mänzeberg, in der Grafschaft Hanau, hateinige Salzquellen, die aber nicht gebauet werden,nicht weit von denen bei Hergern entfernt sindund mit letzteren sich bequem zu einem einzigenWerke benutzen ließen.
Nauheim, in'der Grafschaft Hanau, hatL^löthige Soole, die Quellen strömen stark genugaus, um jährlich 200,000 Ctr. Salz zu versieben.Dieses vortreffliche Werk, darnach C.Langödorf,unter allen jetzt vorhandenen Salzwerken vielleicht
Ss 5^ das