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das kostbarste ist, Hat seine Beträchtlichkeit Vorzug- ^lich dem Hessischen Minister Waitz von Eschenzu verdanken. Diesem Minister wurde die Ver-besserung und Erweiterung des Salzwerkes zueiner Zeit übertragen, wo es jährlich ungefähr37,000 Centner Salz lieferte, und er vermehrtediese jährliche Ausbeute bis zu etwa 90,000 Cent-ner, die nachher durch immer weiteres Ausbauennnd gute Aufsicht der folgenden Direkteren zuletztbis zu etwa 106,000 Centner jährlich angewachsenist, und wenn Absatz und Holzmangel nicht zuwi-der sind, gewiß jährlich noch höher steigt.
Mitten durch dieses Salzwerk stießt ein Bach,die Uhö genannt, welche zur Betreibung des Wer-kes gebraucht wird. Die Anzahl der Gradirge-,bäude soll zu stark seyn, als daß dieser Bach, derzwar durch daö Werk hindurch 4 o Fuß Gefallehaben soll, zur völligen Betreibung des ganzenWerkes hinreichend wäre. Man hat daher aneinem andern, ungefähr 3ooo Fuß abgelegenen,Bach noch ein Rad angelegt, zwei große Wind-mühlen mit 90 Fuß langen Ruthen erbaut undeinen etliche 4 o Morgen haltenden Teich angelegt,der allein an 60,000 Fl. gekostet haben soll, unddoch das ganze Werk kaum nur eine Woche zubetreiben vermag. Indessen betreiben alle dieseBewegungskräfte zusammen das sehr weitläufigeWerk bei weitem nicht so, wie es erfordert wird;denn bei einem heißen Sommer muß zuweilen !Viele Wochen hindurch ein Drittheil des ganzenWerkes trocken stehen, wenn nämlich die übrigenzwei Drittheile nur mittelmäßig betrieben werdensollen. Die verschiedenen hier angelegten Soolen-behälter, worunter einer über 3oo,ooo Kubikfußhält, die Windmühlen, die mannigfaltigen Kunstge---