Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle.

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Rr>thenfeld, im Osnabräckischen, ist 1724entdeckt und mit dem Bauernhöfe zugleich vomBischof Ernst August angekauft und angelegt wor-den. Alle Quellen liegen in einem ungemein fe-sten Kalksteine, der desto mächtiger und härter istje näher er dem Soolbrunnen liegt, jedoch amEnde des Berges nicht so mächtig, auch mürber ist.

Die Soolquelle befindet sich an der östlichenSeite, am Fuße des Berges, der sich von Westennach Osten erstreckt und eine Stunde lang ist;auch an der Westseite in einem Mählenteiche, undan der Südseite in einem kleinen Bache findensich Salzquellen und Salzadern, deren Wasser derSoole ganz gleich ist, nur nicht im Gehalte. DerBrunnen wird durch Schießen gewonnen und aufund aus ihm find die Gebäude aufgeführt. Amreichsten ist die- Quelle an Soole und die Soolean Salz bei anhaltender nasser Witterung; wennder Brunnen dann überläuft, so Hält i PfundSoole an Salz und Erde bis yß Quentchen;sber^bei außerordentlicher Dürre, im Herbste, wennder Stand der Soole bis unter die Abzugsrohre,welche 3 Fuß tief unter dem Spiegel des Brun-nens liegt, sinkt, so kann der Gehalt auf 8 Quent-chen herunterkommen. Bis zum Jahre 1774 istdie Soole aus dem Brunnen versotten worden;allein vom Jahre 1778 bis 1776 ist ein drei-wändiges Gradirhaus erbauet tvorden, welches600 Fuß lang ist und dessen beide unteren Wändeeine Höhe von 3 o Fuß haben, wogegen die oberenur 20 Fuß hat. Auch zur Dachgradirung hatman ehemals eine Vorrichtung gemacht. Manhatte die Absicht, die Soole jederzeit bis zu 27 Gradzu veredeln. Den Wintervorrath Hebt man ingroßen Behältnissen auf.