684 Salzquelle.
picht den Glanz, den es seinem knnem Gehaltenach haben könnte, und dies ist auch die Ursache,daß es nicht so scharf salzt, als es salzen könnte.
Das neue Salzwerk liegt außerhalb derStadt und ist in den Jahren 1787 bis 1743erbauet worden. Es Hat zwei Quellen, wovondie eine mit einem viereckigen Schacht gefaßt istund 5 Grad wiegt, die andere aber, die bloß ge-bohrt ist, 44 Grad.
Die beiden Gradirhäufer haben eine schöneLage, sind zusammen 2,200 Fuß lang, haben zweiDornwände neben einander, die aber so schmalsind, daß nur auf jeder Wand eine Reihe Hähnelaufen können. Der Vorrathökasten zur gradie-ren Soole saßt 23,ioo Kubikfuß Soole. So-wohl die Gradirung, als auch die beiden Quellen,werden durch .2 unterschlächtige, 32 Fuß hoheRäder betrieben.
Die Soole wird in sechs Pfannen, wennsie 3ogrädig ist, versotten. Jede Pfanne ist 20 Fußlang, 8 FrH breit und Fuß tief. Hinter je-der dieser Pfannen liegen noch zwei kleinere, wo-von die nächste io Fuß lang, 16^ Fuß breitund i5 Zoll tief, die letzte 8 Fuß lang, 8 Fußbreit und i Fuß tief ist.
Die Gesöde können bei dieser Einrichtunggeschwinder verrichtet werden, weil während desKochens der ersten Pfanne, in den Hintern Pfan-nen gesetzt werden kann. Das schmutzige Salz,welches sich in der Hinteren Pfanne absetzt, wirdbei schlechter Gradirwittorung in die Wildkastettoder in den ersten Fall der Gradirhäuser getragen.
Die Oefen sind eben so gebaut, wie auf demalten Werke, auch verfährt man mit dem Siedenfast eben so, wie dort, nur daß mehr auf die Rei-nigung