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Salzquelle.
macht, an. Diese Gebirge bilden häufige Vertie-fungen, Thäler und Schluchten, und in einersolchen Vertiefung oder einem Kessel liegt die StadtSchmalkalden, und dicht unter derselben an demkleinen Flusse, die Schmalkalde genannt, diebeiden Boolquellen, der alte und neue Brun-nen. Die'Zeit der Erschrotung des alten Brun-nens ist eigentlich nicht bekannt, wahrscheinlich istes um das Jahr 1724 geschehen, wo der obenerwähnte Herr von Görz das Salzwerk in Pachtübernahm. Man hat von diesem Brunnen wenigoder gar keine Kenntniß, so viel weiß man aber,Laß er bis auf n Fuß in einem rothen Sand-steine abgesunken ist.
Bis zum Jahre 1773 war man mit derSoole, welche dieser Brunnen freiwillig gab, zu-frieden, da es aber bei gutem Wetter nicht seltenan Soole fehlte, die ohnehin nicht einmal völligzweilöchig war und da man vielleicht nicht ohneGrund voraussetzte, wo geringlöthige Soole wäre,müßte auch stärkere zu finden seyn, so könnenLiese beiden Umstände die Aufsuchung der neuenSoolquelle veranlaßt haben. In dieser Absichtmachte man in den Jahren 1778 bis 1775 mitdem Bergbohrer drei verschiedene Versuche, wo-von jedoch keiner nach Wunsch ausfiel. Derrrste Versuch mißlang darum, weil man in einergewissen Teufe, ehe man Soole angebohrt hatte,auf Triebsand kam, der unaufhörlich zudrang unddaher die Sucher nöthigte, diese Stelle zu ver-lassen. Dieses war in einer Schlucht, das Eichel-bach genannt. Zu dem zweiten Versuche wählteman eine Stelle bei dem Gradirhause Nr. 6, woman sehr hartes! Gestein fand und nach einigemNiederhohren den Bohrer abbrach, der sich so ftsi-