Salzquelle. 689
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geklemmt hatte, daß man ihn auf keine Weiselosmachen konnte. Man mußte daher auch dieseStelle wieder aufgeben; hierauf wählte man einedritte, mit dem alten Salzbrunnen in gerader Linie,jedoch so, daß man sich über die Schmalkalde hin-über und an den Fuß des Gebirges, welches dieHiesigen Soolquellen in sich zu schließen scheint,anlegte. Nachdem man hier bis auf 3o Fuß an-gebohrt hatte, erhielt man mit dem Sooüöffel2 nöthige Svvle. Hiermit war man noch nichtzufrieden, sondern setzte das Niederbohren fort, in-dem man mit Zuversicht voraussetzte, daß man ingrößerer Tiefe, auch reichere Soole antreffen würde;allein was erfolgen sollte, erfolgte nicht, und nach-dem man bis auf i3o Fuß abgebohrt hatte, wurdeeine Wasserkluft angehauen, welche das weitereNiederbohren unmöglich machte.
Die Schichten, welche man in den ersten 3oFuß durchsenkt Hatte, sind folgender
1) Schwarze Dammerde mit Wachen, 2 Lachter.
2 ) Rothes Gebirge, das sich gut bohren ließ,
2 Lachter.
3) Rother leberfarbiger Fels, r Lachter.
4) Weißer Sandsteinfels, 8 Zoll.
5) Feine Thonerde, 10 Zoll.
6) Graues, dichtes Kalkgestekn, i Lachter.
Wie dieses letztere durchbohrt war, wurde
die Soole angehauen.
Obgleich diese Versuche nicht ganz der Er-wartung entsprochen haben, so haben sie dochdazu gedient, die Gegend um die Salzquellenmehr kennen zu lernen; man weiß gegenwärtig,daß diese ganze Gegend salzhaltig ist und daßman auf Soolquellen kommt, man mag in dieserGegend bohren, wo man will. Dieser Umstanddrc. rechn, Enc. CXMV. Theil» Tx ist