6so Salzquelle.
ist aber der hiesigen Gegend nicht allein eigen,sondern jede andere Gegend, welche Soolquellenhat, bringt mehrere dergleichen hervor, obgleich sienicht immer gleich tief liegen und auch nicht glei-chen Salzgehalt haben. Unter vielen dergleichensoll hier nur das vier Stunden unter Schmal-kalben liegende SalzungeN im MeinuNgschen, s,oben, S. 678, angeführt werden, welches in ein«. kleinen Reviere an Gehalt vier verschiedene Salz-quellen hat, wovon die reichhaltigste 8 Grad hat,und aus Kiesen hervorquillt. Die übrigen habennur 5 und 4 Grad, s. oben, S. 678 und S.684 . Man weiß ferner, daß der alte und neueBrunnen in genauer Verbindung Mit einander se-hen, ungeachtet beide durch die Schmalkalde ge-trennt sind. Zum Beweis ist hier eine Ekfchrung, die schon oft gemacht worden und die nochtäglich gemacht wird oder sich Machen laßt. Ader Zeit, wenn gutes Gradirwetter ist und daalte Brunnen nicht Söole genug giebt, fördertman dieselbe; aus dem Neuen Brunnen, indemaus diesem die Soole um einige Fuß höher, alssie aus dem alten Brunnen abfließt, gehobenwird, wodurch sie eine größere Geschwindigkeit er-langt und folglich in gleicher Zeit mehr Soolenach dem -Brunnensoolenbehälter bringt; dembekanntlich verhalten sich die Geschwindigkeitenwie die zugehörigen Höhen. So wie nun dasWasser aus dem neuen Brunnen gefördert wardund unter seinen vorigen Stand siel, so nahmauch der Wasserstand in dem alten Brunnen ab.Fuhr man mit der Auöförderung der Soole solange fort, bis man in dem neuen Brunnen tie-fer gekommen war, als die Soole des alten Brun-nenschachtes liegt, so Hatte dieser gar kein Wasser