Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle.

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Mehr. Sobald man mit der Ausförderung indem neuen Brunnen aufhörte und das Wassersich darin wieder sammelte, so kam auch das Was-ser in dem alten Brunnen wieder zum Vorschein,so daß sie beständig in einerlei wagerechter Ebenestanden und durch das allgemeine hydrostatischeGesetz bestätigten, daß ein flüssiger Körper in einerzweischenklichten unter sich verbundenen Röhreimmer einerlei Höhe habe, die Röhre mag übri-gens lothrecht oder schief stehen, gleichweit oderungleich weit seyn. Betrachtet man nun dieSchichten in dem Gebirge als Seitenflächen einerRöhre und die Zwischenräume öder Spalten zwi-schen den Schichten, in welche die Wasser hinflie-ßen, als ein System von Röhren, und daß dieSchichten unter der Schmalkalde sich fortsetzen,so kann man sich das Phänomen, wovon bishergeredet worden, leicht erklären. Halle an der Saale»md andere liefern dieselben Erscheinungen.

Auf eine eben so leichte Art kann man dar'"Aufsteigen der Soolguellen in Schmalkalden bisauf eine gewisse Hohe erklären; denn das Wasserin dem alten Brunnen steigt nicht nur bis zu derHöhe, daß es der Oberfläche der Erde gleich ist,und in die Seitenröhre, welche mit einer lothrech--ten verbunden ist, abfließen kann, sondern es steigeauch in einer andern Röhre, welche man in einigerEntfernung von dem alten Brunnen am Ufer derSchmalkalde bis auf Fuß tief eingerammetehat, in die Höhe und fließt einige Fuß über derErde aus einer Seitenöffnung in dieser Röhre aus,wenn nämlich der Abfluß in dem alten Brunnengehemmt wird. Nimmt man nun an, daß dasWasser eben so hoch wieder steigen müsse, als esvorher gefallen ist, so ist die oben erwähnte Er-

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