Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle.

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setzen, welche die Wasser zu Sumpf hielten, so daßman bis auf 6^ Lachter abteufen konnte. DieWasser nahmen nun aber so sehr überhand, daßman zu den bisherigen zweien noch vier andereHandpumpen und i 7 jöllige Sätze, welche von derKunst mit 4 Fuß Hub gehoben wurden, hinein-bringen, und, um für die l 3 Pumpen Platz zugewinnen, den Schacht auf 16 Fuß im Lichtenerweitern mußte. Mit diesen Pumpen vermochteman endlich die vielen ausgehenden Wasser zu wäl-tigen und den Schacht bis auf 7 Lachter abzu-teufen. Diese Arbeit dauerte über i 3 Wochenund wurde zu H betrieben, nämlich mit 12 Berg-leuten und 6 Mann bei jeder Handpumpe; weiterkonnte man wegen der vielen aufgehenden Wassernicht in die Teufe gehen. Auch führte das Was-ser in der siebenten Lachter vielen gelben Eisensocher, woraus man schloß, es müßte Soole seyn,wie es auch in der That war, obgleich derselbekein untrügliches Kennzeichen von der Gegenwartdes Kochsalzes ist.

Auf die Sooltz des Schachtes wurde ein Roßvon 20 Zoll starken Bäumen gelegt und hierindie vierzölligen Tannenbohlen mit Zapfen einge-paßt, unter den Bohlen mit Thon ausgeschlagenund in die Bohlen einige zwanzig Löcher gebohrt,wodurch die Soole aufquellen mizßte. In dasBohrloch wurde eine Rohre und noch eine dane-ben eingerammt. Hierauf sing man an den Schacht12 Fuß weit im Lichten aufzubauen, indem manSäulen, mit Riegeln versehen, ^ Lachter hoch setzte,und an diese 4 zöllige Bohlen wasserdicht befestigte.Unten auf dem Boden des Rostes wurde in jedeSeitenwand ein Stück von einer 4zölligen Röhreeingelegt, um darin die von den Seiten herzubrin-genden