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Verlesungen der Pfanne nicht ganz genau gesche-hen kann, so wird wieder frische Soole eingelassenund die Arbeit nimmt wieder ihren Anfang. Voneinem Werke erhält man 80 bis 85 Körbe Salz,nämlich von den beiden ersten Auszügen 68 undvon letzterem oder dem sogenannten Bratsalze s 4 ,die für rs angeschlagen werden. Jeden Korb rech-net man zu 2^ Maaß oder 5 Kasselfche Metzen,oder jedes Werk überhaupt auf 25 hiesige Malter,das im Durchschnitt ungefähr 200 Pfund Nürn-berger Gewicht hält. Ein Werk wird bei 12i 3 - und i 4 löthkger Soole in 72, bei i 5 -, 16-oder i nöthiget Soole in 60 auch in 48 , und ber18-, 19- und 2olöth:ger Soole in 36 , jedoch auchzuweilen in 48 Stunden angefertiget Nach dieserverschiedenen Zeit in der Verfertigung der Werkefällt auch der Holzverbrand bei jedem Werke ver-schieden aus. Bei 18-, 19- und nolöthiger Soole,wie man sie im Sommer zu versieben pflegt, gehenauf ein Werk im Durchschnitt drei Klafter Tan-nenflößholz zu i 44 Kubikfuß. Bei 12 - oderi Nöthiger Soole gehen 6, 6^ bis 7 Klafter desgedachten Holzes auf, und wenn die Soole nurdiesen Gehalt hat, so belaufen sich die Siedekostettso hoch, daß das Salzwerk wenig oder keinenVortheil mehr hat. Folglich kommen im erstenFall auf ein Klafter 16 Centner 66f Pfund, denEenttter zu too Pfunden gerechnet, im andernFall kaum halb so viel.
Die hiesigen Salzpfannen werden alle Jahr,ja zuweilen noch öfter, ausgebessert, damit sie im-mer brauchbar sind, wenn sie auch gleich nichtimmer neu sind. Uebrigens soll die Kochpfanneam längsten, die Viehsalzpfanne aber am kürze-sten dauern.
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