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Salzquelle.
Der Pfannenstein wird entweder, wenn dasSieden zu Ende ist, oder wieder angeht, durchdas sogenannte Pfannensprengen einmal im Jahrelosgemacht. Da dieses Sprengen nicht nur derPfanne nachtheilig ist, sondern auch mehr Feuerungerfordert, wenn sich der Pfannenstein zu dick auf-brennt, so sind die Sieder angewiesen, denselben,bei jeder Reinigung der Pfanne, so viel als mög-lich mit den Krücken wegzunehmen. Bei hochlö-thiger Soole erzeugt sich dann mehr, als bei min-derlöthiger, und diese löset den Pfannenstein vonden vorigen Suden zum Theil wieder auf. DerPfannenstein von hochlöthiger Soole ist, wie leichtzu erachten, salzreicher, als der von geringer Soole.Um das darin befindliche Salz zu gewinnen unddie ärmeren Soolen anzureichern, wird der Pfan-nenstein, nachdem er loögesprengt worden, wiederin die Soolkasten des letzten Gradirhauses gebracht.Diese wahre Benutzung des Pfannensteins ist aufdiesem Salzwerke schon lange im Gebrauch.
Bei der Pfanne in der alten Koche sinddrei Sieder und bei den zwei Pfannen in derneuen Koche fünf, welche unter sich in s4- undisständigen Schichten abwechseln, und wenn ge-sotten wird, wöchentlich Rthlr. erhalten. BeiKaltlagern und wenn sie andere Arbeit verrichten,bekommen sie im Gegentheil nur i Rthlr. Siehaben noch zwei Holzknechte zur Hälfe, die mitihnen unter der Aufsicht des Schichtmeisters stehenund das Salz ausmessen helfen. Der Schichtmei-ster führt über die zu versiebende Soole Buch,und giebt daraus an den Jnspector einen monat-lichen Extract, worin die Anzahl der Werke, derGehalt der Soole, die Zeit, der Holzaufwand unddas Ausbringen an Salz von jedem Werke be-merkt