Salzquelle. 719
l das merkt sind. In den frühern Zeiten, bis noch zu
durch Ende des verwichenen Jahrhunderts brauchte man
Hahre zum Kochen Holz, zum Soggen Stein undBraun-
c der kohlen. Diese Kohlen erhielt man von Kaltennord-erung heim und Manebach im Weimarschen, da sie aber
auf- noch einmal so hoch, als das Holz kamen, schaffte
llben, man sie ganz ab, und schloß mit Sachsenmeinun-
mög- gen einen vierzigjährigen Kontract, jährlich auf
>chlö- 1000 Klafter; denn das Salzwerk isi zum Besten
nun- der Stahl- und Eisenhütten bloß auf auölän-
von disches Holz, selbst das Bauholz nicht auöge-
Der nominen, eingeschränkt. Jene looo Klafter wer-
leicht den im Frühjahre auf der Werra bis eine Stunde
^oole. unter Schmalkalden herbeigeflößt und von da auf
und der Achse angefahren. Jedes Klafter von diesem
)fan- tannenen Flößholze kommt bis zur Stelle unge-
ieder ' fähr auf 5 , das bächene auf 5 7 Rthlr. In An-acht. fehung des Holzes hat also das Schmalkalder Salz-auf werk keine günstige Stellung und ist demnach ge-
halten, dasjenige, was ihm die Natur versagt,sind durch strenge Oekonomie wieder zu ersetzen, um
der wegen des Berschleißens mit seinen Nachbarn
und gleichen Preis halten zu können.
! ge- Das fertige und trockene Salz wird nicht
Bei in die Magazine gemessen, sondern 80 Körbe, dieein Werk geben soll, werden darin für 25 MalterSie angenommen. Der Verkauf des Salzes geschiehtmir " in verschiedenen Gemäßen und zu verschiedenenehen Preisen. Bei letzterem richtet man sich nach den
mei- benachbarten Salzwerken und nach der Jahres-
uch, Zeit. In den drei Monaten Junius, Julius und
nat- August wird das große Stück, welches n Kas-
der selsche Metzen Hält, an die Fuhrleute für i Rthlr.
und 3 Gr. 9 Pf. verkauft. In den andern 9 Mo-
be- traten bekommen die Fuhrleute das gewöhnliche
erkt Stück,