Salzquelle.
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§oh mann die Soole noch stärker zu gradirenund erhielten hierüber einen Pacht-Contract. DieMaschinen wurden hierauf nach ihrem Plane ein-gerichtet; allein sie waren nur i 4 Tage gangbarund das ganze Werk ging ein. Man suchte hier-auf bessere Soole, brachte in den von Krausenentdeckten Brunnen eine viereckigte mit vielen Ven-tilen versehene Pumpe in der Tiefe an; alleinohne sonderliche Wirkung; denn auch dieser Planscheiterte.
Im Jahre 1716 nahmen endlich die beidenStaatöminister von Görne und Mardefelddas Salzwerk in Pacht, sehten einen Salzfactor,einen Holzfactor und einen Controlleur an undnahmen den Ober-Amtmann zu Rothen bürgJoh. PaullStecher zum Mitpächter auf, wel-. eher keine Mähe und Kosten zur Grabung vieler! Brunnen sparte und im Jahre 1717 auch seinen
i Endzweck erreichte, bessere Soole zu finden. Er
ließ nämlich zwischen den zwei alten und demvom MechanikuS Leopold gegrabenen sogenann-ten rothen Brunnen einschlagen, fand daselbstbessere Soole und ließ ein Haus mit einem Bu-schelwerk darüber anlegen. Bei dieser - Arbeitsenkte sich nicht weit davon die Erde nieder undi beim Nachgraben fand man daselbst das alteSchrotwerk und Soole von noch besserem Ge-halte, als in allen früheren und auch in dem zu-letzt von Paul Stecher entdeckten Brunnen.Aber auch dieser Brunnen, der Fündling ge-nannt, ist in der Folge, so wie alle anderen liegengeblieben. -
Im Jahre 1718 und 1722 besah KönigFriedrich Wilhelm der Erste in Begleitungdes Fürsten von Dessau rc. daö Salzwerk/
Zz 3 und