Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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?r6 Salzquelle.

lind da ihm die Anstalt gefiel, so wurden gleich nachseinem ersten Besuche 4 Bürgerhäuser 1720 ge,kauft, Heruntergerissen und Tonnenmagazine anihrer Stelle gebaut. Im Jahre 1721 riß manden Kraufenfchen Brunnen ein und brauchtedas Salzwerk zu einem andern, und 1722 wur-den wieder zwei Bürgerhäuser zur Erbauung einesneuen Tonnenschoppens gekauft. Stecher hatteseit 1721 den Pacht allein übernommen und setzteseine Forschungen noch kräftiger von neuem fort, umbessere Soole aufzusuchen. Im Jahre 1724 glücktees ihm endlich, den Hauptquell, der jetzt noch ge-braucht wird, zu entdecken, weshalb ihn auch derKönig zum Kriegs - und Domainenrath ernannte.Der Zufluß der Soole ist von untenauf sehr stark.Um nun, falls etwa die Ketten reißen sollten, beimSieden keinen Aufenthalt zu veranlassen, so legteman 4 Ellen davon gegen Abend einen andern18 Lachter tiefen Brunnen an, welcher unten mitdem großen Brunnen durch einen Querschlag inVerbindung steht. In eben diesem Jahre bauteman wieder eine neue Koche zu 3 o Pfannen,und im Jahre 1735 eine Koche mit 12 Pfannen,worauf Stecher im Jahre 1788 starb. Nachseinem Tode setzte dessen Sohn, der Kriegsrath I.C. Stecher, den Pacht des Königlichen Salzwer-kes fort, und 1789 war der Salzdebit jährlich um3 ooo Lasten vermehrt, weshalb man noch eineKoche von 3 o Pfannen anlegte. König Friedrichder Z.weite befahl im Jahre 1754, neben demSalzbrunnen, unter der Direction des damaligenStaatsministers Waitz von Eschen, ein großesweitläufiges Gradirwerk anzulegen, damit die Sooledurch die Luft gereiniget und in Röhrstrecken unterder Erde nach Schönbeck geleitet werden könnte;