Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle, 727

allein der 1756 ausgebrochene Krieg hinderte denAufbau. Nach wiederhergestelltem Frieden fährteman die Kochgebäude von 1763 an nicht nurselbst neu und massiv auf, sondern vergrößerte undverschönerte auch in den folgenden Jahren, beson-ders 1772 und 1773, das Werk mit einem Gra-dirwerke rc., wozu theils der stärkere Salzdebit,theils der vom Kriegsrath Gansauge um ebendiese Zeit entdeckte neue und dritte SalzbrunnenGelegenheit gab. So weit die Geschichte von derBegründung!dieses Salzwerkes.

Das jetzige Salzwerk ist nun zur Bequem--lichkeit der Gradirung nahe bei dem Soolbrunnender Stadt Schönbeck gegen Morgen, auf der Mit-tagsseite der Stadt Großen - Salze, beim DorfeAlten - Salze, in Form eines länglichen Viereckserbauet und hängt mit dem Siedwerke zu Schön-beck durch unterirdische Kanäle und Röhrenstreckenzusammen. Im Jahre 1784 gehörten dazu:

1) Der alte große Brunnen Nr. i, welcher "bis zur Hauptquelle i8c> Fuß tief ist und uner-schöpfliche Zugänge von Soole hat.

2) Der im Jahre 1766 wieder aufgenom-mene Brunnen Nr. 2, der nicht weit von demvorhergehenden liegt. Er wurde überhaupt i 3 crFuß abgeteuft, verzimmert und bis auf die Haupt-quelle des großen Brunnens, durch unteres faulesund flüssiges Gebirge mit vieler Kunst und Müheabgebohrt, wodurch er mit dem vorigen in Ver-bindung kam.

3 ) Der Hauptsoolbrunnen Nr. 3 , derim Jahre 177b und 1776 entdeckt worden. Erwurde an 23 1 Fuß tief verschrotet und bis aufeine weit ergiebigere Soolader abgeteuft, von daaus aber noch 4 i Fuß bis zur Hauptquelle selbst

Zz 4 abge-