Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
Seite
728
JPEG-Download
 

28

i

Salzquelle.

abgebahrt, so daß ex irr allem 27A Fuß Tieft hak.Die wilden Wasser' sind im obern Gebirge diesesBrunnens besonders abgefangen und werden durcheine Kunst herausgehoben.

4 ) Ein alter wilder Wasserbrunnen Ar. 4,in der Nähe der beiden ersten, worin die oberearme Soole und wilde Wasser abgeführt werden.

Die Kunstgebäude bestehen: aus dem gro-

ßen Pier Geschoß hoch über den beiden ersten Brun-nen stehenden Hauptkunstgebäude. In demselbenbefindet sich sowohl die große Roßscheibekunst zu7 bis 8 Pferden, welche die Soole aus demBrunnen Nr. i in die im Kunsthause angelegtenSoolenbehälter hebt, als auch die Bergscheibe zu6 Pferden für den Brunnen Nr. 2. An beidenEnden dieser Kunstgebäudes stehen ebenfalls vierStock hohe Gebäude zu Wohnungen der Aufseherund Werkbedienten, zu Vorrathsbehältniffen undzur Gemeinschaft der Kunstgestänge von einer Kunstund Brunnen zum andern bestimmt, und danebensteht an der Mittagsseite: 2) der erste massiveKunst- und Mühlenchurm,. sonst die Gradir- unddie rechte Mühle genannt, von kegelförmiger Ge-stalt und 100 Fuß Höhe. Oben auf demselbenist das erste Holländische Windkunstwerkangelegt, welches links die Gradirung und rechtsden Brunnen Nr. i betreibt. Auf der Mitter-Nachtsseite steht hingegen der zweite massive Mäh-lenthurm, die Brunnen- oder linke Mühle genannt,ganz wie die vorhergehende erbauet. Das Wind-kunstwerk schöpft aus dem Brunnen Nr. i,. undder untere Theil des Thurmes ist zu Pferdeställenmit den darüber befindlichen Magazinen eingerichtet.Hinter dieser zweiten Windkunst liegt der schonerwähnte wilde Brunnen, welcher abwechselnd durch