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Salzquelle.
macht. Die am ganzen Werke angebrachten Ge-schwindstellungen sind mit so großer Vollkommen-heit ausgeführt, daß die Gradirung, der ganzenLange nach, in 2 bis 3 Sekunden geöffnet, ver-schlossen oder umgestellt, und dadurch ein starkes,mittelmäßiges und schwaches Tröpfeln zuwege ge-bracht werden kann. Die Hauptabtheilungen desGradirwerkes richten sich nach dem Betriebe, unddie verschiedenen angelegten Soolbehälter desselben,die zwar in der Erde von einander abgesondertsind, aber durch Röhrenleitungen und Fluder miteinander in Verbindung stehen, können sich selbstdie Soole zuführen, wozu noch besondere Gra-dirkunst - Maschinen und andere Einrichtungengehören.
Die rohe Soole wiegt in dem BrunnenNr. i nach dem Hessischen Salzgewichte 12^bis isZ Loth. Nr. 2 im neuen Brunnen 125bis i 4 Loth und Nr. 3 im neuen Hauptsoolbrun-nen, nach besonderer Aushebung der wilden Was-ser, i5 Loth. Sie darf nicht anders versottenwerden, als bis sie durch verschiedene Gradirungs-fäüe auf 2ilöthig veredelt worden ist. DerRheinl. Kubikfuß Salz wiegt gepreßt 55 — 65Pfund, ungepreßt aber ^ weniger, und im Som-mer sind in 1205 Pfund Soole 337 PfundSalz. Wenn endlich die Soole den etwas mä-ßigen Grad der Löthigkeit erhalten hat, so wirdsie entweder in den Bassins aufbewahrt oder durchRöhrenstrecken und Künste in das Siedwerk undden Kocturhof zu Schönbeck geleitet. Dieser be-steht aus i 5 Kochen oder Salzsiedehäusern, wo-von jede 6 Siedepfannen nebst den dazu gehöri-gen Trockenkammern, Pack- und Schätträumenhat. Außerhalb des Werkes befindet sich ein gro-