Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 733

Stäsfurt, eine Stadt im Magdeburgi-schen, hat zwei Salzbrunnen und 32 Kochen, dieden dortigen adelichen Familien gehören, nur zweidavon gehören zum Schloß Staöfurt.

Sälbeck, im Färstenthum Grubenhagen, eineStunde von Eimbeck und eine Viertelstunde vonder Göttingischen Heerstraße, ist ein landesherrli-ches Salzwerk, welches im Jahre i 685 den An-fang genommen. Die Salzquellen, welche ihrenZufluß seitwärts von Süden haben und nachNorden streichen, sind bereits im Jahre 1660 ent-deckt worden und kommen von solcher Hohe, daßdie Soole nicht allein häufig ungenußt zu Tagewegfließt, sondern auch für die Gradirung, durchden natürlichen Fall, zum Kunstbrunnen abläuft,woraus solche durch die Kunst gehoben und aufdie beiden Gradirwerke geleitet wird.

Der Brunnen selbst ist i6 Fuß tief, 7 Fußins Quadrat weit und mit Holz gefaßt. Außerdieiem Brunnen hat das Salzwerk noch verschie-dene andere Quellen, die durch eingeschlagene Röh-ren ablaufen und einerlei Gehalt mit der Haupt-quelle haben; ste werden aber nicht genußt.

Der Gehalt der Brunnensoole wechselt, nach-dem die Witterung trockner oder nässer ist, ab,und, ist bald 3 ^ Grad, bald 4 Grad oder imPfunde bald ^ Loth bald i Loth, oder 2^ bis3 ^ Prozent. Sie wird nach Vorschrift der Königl.Kammer in Hannover, bis zu 3 o Grad oder zu7^ Loth im Pfunde oder zu n 3 /§ im Hundert,durch die Gradirwerke erhöhet, wovon das eineStück 1176 Fuß lang mit zwei Dornwänden,das andere 861 Fuß lang mit einer Dornwandversehen ist. Beide haben unter dem Dache aucheine Domwand und sind sämmtlich seit 1780

nach