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Salzquelle.
nach und nach verbessert eingerichtet, auch nüeGeschwindstellungen von verschiedener Art versehenworden. Von vorzüglich guter Einrichtung istdas im Jahre 1789 neu erbauete Stück, welcheseine Länge von 545 Fuß hat. Jedes Gebäudeist in sechs Fälle abgetheilt, welche, so wie dieSoole im Gehalte zunimmt, in der Große abneh-men. Dem Kunstbetriebe, dem zu Ende des ver-wichenen Jahrhunderts, nachdem die Verbesserun-gen an den Gradirwerken und dem Kunsthausevollendet waren, eine verbesserte Einrichtung gege-ben ist, fehlt es nie für die drei Kunsträder anAufschlagwasser, welches aus der Leine zu Hollen-stedt nach Sälbeck und,bis unweit Vogelbeck indie Leine, durch einen Kunstgraben von H Mei-len geleitet wird.
Das Tropfen der Hähne auf den unternDornwänden in kurzer Zeit zu verhindern, bedientman sich kleiner Rinnen, in denen die Hähne ein-gesteckt sind. Diese Rinnen erhalten ihr Wasservermittelst eines großen Hahnes aus einem Ka-ssen, in welchen die Pumpen die Soole ausschüt-ten. Wird der große Hahn verschlossen, so ver-läuft sich das wenige Wasser, welches sich in denkleinen Rinnen befindet, geschwind durch die Tropf-Hähne. Das Laufen der Hähne auf den Dach-dornwänden augenblicklich zu verhindern, geschiehtauf eine andere Art. Es ist nämlich oben aufder Dornwand, an der einen Seite des Tropf-kastens ein Schieber angebracht, der aus zusam-mengesetzten Latten besteht und durch einen Hebelhin und her geschoben werden kann. An diesemSchieber sind kleine Rinnen beweglich befestiget, diedurch ihn unter die Tropfhähne geschoben werdenkönnen. Das andere Ende dieser kleinen Ruinen