Band 
Hundert und vier und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salz (Magnesium) bis Salzquellen enthält.
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Salzquelle. 735

aber läuft auf die Tropftinnen, die auf der an-dern Seite des Kastens liegen. Soll nun dieSoole aus den Hähnen in die unter ihnen lie-genden Tropfrinnen laufen, so wird der Schieberso geschoben, daß die daran befestigten kleinenRinnen das Wasser aus den Hähnen nicht auf-fangen können. Will man aber die Soole indie Tropfrinnen, die auf der andern Seite liegen,leiten, so schiebt man den Schieber so, daß diekleinen Rinnen unter die Hähne kommen, welchedann die auslaufende Soole auffangen und aufdie andre Seite in die Tropfrinnen einleiten.

Von den oben erwähnten drei Kunsträdernist das erste 20 und das andere 26 Fuß hoch;beide betreiben die Gradirhäuser. Daö dritte Radist i 5 Fuß hoch und hebt die Brunnensoole indie Höhe, um sie auf die Gradirhäuser fallen zulassen. Diese Räder sind 4 Fuß breit und ihreKurbelarme 27 Zoll lang.

Die Feldgestänge bestehen aus perpendicula-ren Schwingen mit doppelten Stangenleitungen.Die Bewegung wird nicht durch vertikalstehendeKunststangen auf die Gradirhäuser geleitet, son-dern man hat an diese sehr starke Wellbäumesenkrecht hingestellt, in denen siä) unten und obenhorizontalliegende Schwingen befinden, die mit denGestängen verbunden find.

Die gradirte Soole wird, nachdem ste 3 oGrad erreicht hat, zu dem im Jahre 1780 überder Erde frei, ohne die sonst gebräuchliche Uin-dämmung mit Letten, angelegten Behälter, der60 Fuß lang, 3 o Fuß breit und 10 Fuß im Lich-ten hoch ist, abgelassen. Daraus werden die dreigroßen Siedpsannen versorgt, deren Heerde mitGrculir-Kanälen ohne Rosten, aber mit trichter-förmig