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Nachtrag z« den Salzen. 765
vxidittc salzsaure Eisen fällt sie weiß. Mit deinKalk, Natrum und Kali bildet sie zerfließbareSalze, die auch im Weingeiste auflöslich sind.
Jolm'ö Wörterbuch der allgem. Chemie, 2ter Vd.,S. 3Z9.
Salz (Lemeri's pol^chrest«'), hinter Salz (Lau-gen«), Th. i 33 , S. 7S5; s. Salz (Kali«),das., S. 609.
— (Lirhion-), hinter Salz, (Lissabon!«sches), Th. i 33 , S. 757, s. oben, zusam-mengesetztes Salz, S» 4 s 8 u. f.
— (.Maulbeerholzsaures), Maulbeerholzsäure;^cictum morox^ticurn; Fr. knicke morox^li-<;ue, hinter Salz (Mauer«), oben, S. i.Thomson entdeckte im Jahre 1800 im botani-schen Garten zu Palermo in den Stämmen derMaulbeerbäume (Morusslbs) eine körnige, gelb-lich und bläulich gefärbte Masse, welche freiwilligauögequollen und erhärtet war. Diesen erhärtetenSaft zerlegte Klaprvth in jene eigenthümlicheSäure und Kalk. Dieses Salz löset sich in 29Theilen kochenden oder in 66 Theilen kalten Was-sers auf und krystallisirt daraus in kurzen strah-licht zusammengehäuften Nadeln.
Um die Säure darzustellen, zersetzt man eineklare Auflösung jenes Salzes schnell mit essigsau-rem Bley und behandelt 45 Gran des entstande-nen maulbeerholzsauren Niederschlages mit 3 o Gra-nen in 60 Gran Wasser zertheilter Schwefelsäure.Aus der Dritten Flüssigkeit krystallisirt dann dieMaulbeersaftsäure. Eben so zersetzte Klaprvth3 o Gran des natürlichen Salzes unmittelbar mit12 Gran concentritter Schwefelsäure, die mit Was-ser verdünnt war. Sie krystallisirt in zarten Na-deln, die an der Luft beständig sind, den Geschmack!
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