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Same.
Wasser war zuihrevAuflösung eine sehr große Mengeerforderlich. Es scheint, daß ein gewisser Grad desfreiwilligen Verdunsteng nothwendig sey, wenn dieseKrystalle zum Vorschein kommen sollen.
Bei der Destillation aus dem Sandbade liefertedie Samenfeuchtigkeit eine geruch- und geschmackloseFlüssigkeit, eine Menge stinkendes Oel, etwas flüch-tiges Salz und es blieb eine beträchtliche. MengeErde zurück.
Die Analyse Vauquelin's ist ungleich befrie-digender. Nach ihm hat die Samenfeuchtigkeit,wenn sie frisch ist, einen scharfen, stechenden, etwasadstringirenden Geschmack, einen ihr eigenthümlichenGeruch, den man auch wohl, wenn er bei andernSubstanzen vorkommt, den spermatischen Geruch zunennen pflegt und den man auch bei einigen andernSubstanzen wahrnimmt, als bei dem Befruchtungs-staube des Berberisstrauches, der Kastanie, Pappelrc. Bei einigen Thieren ist, zumal in der Brunstzeit,der Geruch der Scynenfeuchtigkeit so durchdringend,daß das Fleisch ungenießbar wird, wie bei dem Fleischder Ziegenböcke, Stiere rr.
Das specifische Gewicht dieser Feuchtigkeit istgrößer, als das des Wassers und sie sinkt daher darinsogleich zu Boden, wofern sie sich nicht vorher miteinigen Lufttheilchen verbunden hat. Reibt man siein einem Mörser, so schäumet sie, wird dick, schleimigund ähnelt der Promade. Vauquelin leitet diesespon der Verbindung mit atmosphärischer Luft her.So lange sie frisch ist, färbt sie die blauen Pflanzen--säfte grün und schlägt kalkerdige und metallische Salzeaus ihren Auflösungen nieder. Dieses Verhaltenzeigt die Gegenwart eines freien Alkali an. Derdicke schleimigte Bestandtheil des Samens wird da-durch, daß er einen Theil feiner Wärme verliert, durch-sichtiger und dicker; nach Verlaus von ungefähr