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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same.

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Minuten seit seiner Ergießung wird das Ganze voll-kommen flüssig. Dieses Alüssigwerden rührt keines«Weges von der Anziehung der atmosphärischen Feuch-tigkeit her; denn wenn dieses wäre, so müßte er anOewicht zunehmen und es findet gerade das Gegen-theil Statt. Auch dem Einfluß der Luft kann dieseErscheinung nicht zugeschrieben werden, weil sie auchin verschlossenen Gefäßen Statt findet.

Nachdem der Same flüssig geworden ist, über-zieht er sich bei einer Temperatur von 60 Graden mireinem durchsichtigen Häutchen. Nach drei bis vierTagen schießen kleine durchsichtige Krystalle an, welchedurch ein Mikroskop betrachtet, als vierseitige Pris^men, mit vierseitigen pyramidalen Zuspitzungen er-scheinen. Sie durchkreuzen sich mehrfach, so daßsie den Speichen eines Rades ähneln. Mail kannsie dadurch abscheiden, daß man die Feuchtigkeit mitWasser verdünnt und dieses abgießt. Bei der Un-tersuchung verhielten sich diese Krystalle ganz wiephoöphorsaure Kalkerde. Läßt man nach Abschei-dung dieser Krystalle die Samenfeuchtigkeit nochlängere Zeit an der Luft stehen, so wird das auf derOberfläche desselben befindliche Häutchen nach undnach dicker und man bemerkt an mehreren Stellendesselben runde, weiße Körper. Auch diese bestehenaus phosphorsaurer Kalkerde, die, weil ihr die Feuch-tigkeit zu schnell entzogen wird, verhindert wurde,eine regelmäßige krystallinische Gestalt anzunehmen.In loo Theilen Samen fand Vauguelin dreiTheile phoöphorsaure Kalkerde.

Geht das Verdunsten, wegen des Zustandes derLuft langsam von Statten, so bilden sich in der Sa-menfeuchtigkeit Krystalle, welche sich in der Gestaltvon jenen unterscheiden. Zuweilen sind sie rhomboi-dale Blätter, juweilmj sechsseitige oder achtseitige

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