Same.
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schädlich bei solchen Samen werden, die, wie die !Bohnen, das Einquellen, wenn es besonders sehrstark geschieht, nicht vertragen können. Bei den ansich bald aufgehenden ist es aber ganz unnöthig. Derwesentliche Nutzen davon ist dieser: Es giebt oft sospate Frühjahre, daß die Bestellung des Landes umviele Wochen verschoben werden muß. Lange lie-gende Samen werden dann erst gesäet, wenn sie schonaufgehen sollten, sie keimen also um ein Beträchtli-ches zu spät, gehen bei einfallender trockner Witterungwohl gar nicht auf, oder werden wenigstens nicht zugehöriger Zeit brauchbar; oft ist auch der Same nochnicht vorhanden oder angeschafft, wenn man ihn hättesäen sollen. Mangel an Zeit, Vergessenheit, nebstandern Umständen, legen oft Hindernisse in den Weg.Verschiedene andereZufäüe, als späte Fröste, Schnek-kenfraß rc. zerstören nicht selten die bereits Vorhände- ^iren Pflanzen auf einmal wieder. Jetzt ist guterRath theuer, wie der Schaden ersetzt werden soll; ,denn nach der gewöhnlichen Art ist es oft ganz un-möglich. In solchen Fällen wird nun mancher Gärt-ner froh seyn, wenn er Sämereyen, die einige Wo-chen zum Aufgehen erfordern, in wenigen Tagen wie-der auf seinen Gartenbeeten hervorsproffen sehenkann; und um dieses nun zu bewirken, durfte daSEinquellen oder Jznprägniren des Samens in Sal-peterwasser eines der zuverlässigsten Mittel seyn. Wervon diesem Einquellen des Samens Behufs seinerGartenbeete Gebrauch machen will, der darf die auf-gequollenen, zum Keimen fertigen Samen, besondersbei sehr heißer Witterung, nicht in ganz ausgetrock-.riete Erde säen, sondern dieselben, vorzüglich denen,die seicht gesäet werden müssen, mit öfterem Begießenzu Hälfe kommen, bis sie aufgegangen sind. Einsolches Begießen ist nun nicht stärker nöthig, als nurso viel, daß die Körner niemals in der Exbe Höllig ab-
" trock-