Same/
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schloß, "daß es in der Erde geschwinder keimen müsse,wenn es mit dieser Feuchtigkeit durchdrungen sey,weil die Natur mit dem Samenkorn in der EiÜ)edenselben Prozeß vornimmt. Weiter erstreckten sichaber wohl nicht diese ersten Versuche.
Es kann nun seyn, daß hin und wieder bennAussäen Getreidekvrner an Orte sielen, wo Asts-wurssmakerien lagen, und da sie an solchen Stel-len schneller und besser aufzukeimen schienen, so sielman auf den Gedanken, sie in einem Wasser zuerweichen, welches mit dergleichen Materien ange-schwängert worden, weil man durch das Abwäschenund Abscheiden von dem schlechten Korn das Sa-mengetreide fruchtbarer zu machen glaubte; ödereskann auch wohl der Dünger, den man auf das Landbrachte, dazu Veranlagung gegeben haben; indem mansah, daß dadurch die Fruchtbarkeit des Bodens, alsoauch der daraus hervorgehenden Gewächse vermehrtwerde. Dieses letztere scheint am wahrscheinlichstenzu seyn, weil man gerade diejenigen Ingredienziendazu anwandte, die größtentheils Bestandtheile desDüngers sind, als: Salz, Potasche, Sapcter,Salmiak, Oele rc.
Hieraus entstand nun der Gebrauch, salzigteum fette Materien mit dem Wasser zu vermischenund dadurch das Aufkeimen des Samens zu beför-dern, und dessen Ertrag, durch eine weit ergiebigereVegetation, als gewöhnlich, zu vermehren. Derletztere Irrthum wurde besonders lange beibehalten,und mancher mehr spekulirende, als praktische Land-wirth gab sich besonders mit dieser künstlichen Ent-wickelung des Samenkorns ab, weil er durch dessensehr vermehrte Fruchtbarkeit, wie er sich einbildete,auch seinen Wohlstand anwachsen sah; wozu nunnoch der Glaube kam, daß sie vor allen Zufällen,denen sie sonst ausgesetzt sind, geschätzt wären. Man
konnte