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konnte oder 'wollte sich nicht überreden, daß diesesbloß von einer guten Behandlung und von der Aus-wahl des Samenkorns abhängt.
Die Chinesen weichen gleichfalls ihr Getreideein und die Griechen und Römer kannten schon die-sen Gebrauch. Virgil sagt in der Qsorg. k.. i,v. 195-
Sernins vi61-ekiui<len» inultos inerllcare serentss,
Lt uilro prius aut nigra perkunNere sinurcs.
Auch kannten die Alten sehr gut die verschiede-nen Krankheiten, denen das Getreide ausgesetzt ist,zum Beispiel den Rost, das Mutterkorn rc. Pli-nius entdeckte schon die Ursache des Brandes inden Wurzeln des Getreides, ungeachtet sich die Neuemdieser Entdeckung rühmen. Glaubte man daher die-sen Krankheiren vorzubeugen, oder sie ganz zu heben,indem man die Vorschriften der Alten buchstäblich be-folgt, und wollte man dadurch das Getreide zugleichfruchtbarer machen und es vor schädlichen Insektenbewahren, so würde man sich sehr trügen.
Das eigentliche Auswaschen des Getreides mußvon jener Behandlung sehr unterschieden werden, woman vermittelst gewisser einfacher oder zusammenge-setzter Flüssigkeiten eine mehrere Fruchtbarkeit desdarin eingeweichten Samenkorns zu bewirken glaubt;demnach haben die Erfinder der einen und der andernMethode sie oft, nicht nur dem Namen, sondernauch der Sache nach miteinander verwechselt. ^
Das Auswaschen des Getreides hat zur Absicht, >irgend einer wirklichen Krankheit des Korns, so man !säen will, abzuhelfen in Fällen wo man kein besse-res Samenkorn haben kann, oder man setzt sich, imAllgemeinen vor, das Samenkorn vor denjenigen
Krank-
*) L.. xvin. e-x. > 7 .