Same.
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durch seine Erfahrung widerlegen; denn nur im Falles äußerlich angegangen oder schimmlicht geworden,kann das Auswaschen etwas helfen; und dann mußdas schimmliche Korn durch den Rauch von trocknemund verbranntem Dünger und Wachholderzweigengehen, um es wieder gehörig zu trocknen.
Der weitere Vortheil des einfachen oder zusam-mengesetzten AuSwaschens besieht noch darin, daßdas gesäete Korn dadurch, und zwar nur eine Zeitlang,vor den Wirkungen des allzuhäufigen Regens ge-schützt wird. Die vielfachen Erfahrungen lehren unskeinen andern Nutzen, den das Auswaschen bei denKrankheiten des Getreides hervorbringen könnte, alsden oben berührten.
Was nun die Insekten betrifft, so kann durchdas Waschen mitLarrgen der oben genannten Art undsolchen, die seifenartiger Natur sind, ein im Korneverborgener Keim zur Krankheit vor dem Säen zer-stört werden. Es giebt Insekten, die so klein sind,daß sie ihre Eier in die Substanz des Korns selbst le-gen; wendet man nun eine Lauge an, die mit Sal-zen, Kalk rc. angeschwangert ist, so werden dieseEyer unfruchtbar gemacht, und man kann sogar denkleinsten Samenkörnern der Schmarotzerpflanzen dieKraft zu keimen rauben, oder sie werden mit fort-geschwemmt.
Insekten, die sich unter der Erde aufhalten,werden aber nicht lange das ausgedroschene Samen-korn verschonen, wenn ihnen sonst nur die Substanzdesselben behagt; sie werden es freilich so lange nichtangehen, als der widrige Geruch der Lauge dauert;allein das Korn fängt dann an zu keimen, der wi- ^drige Geschmack wird durch die Säfte der Erde selbstabsorbirt, das Korn wird milchicht, schmackhafter,und dann kommen die Insekten wieder.
Man mag daher das Getreide immer in Lau-gen