Same.
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gen. vy.n starkem Geruch, wie Knoblauch, Wem,Weinessig rc. einweichen, es wird nur wenig hel-fen; denn die Natur zerstört diese Bestandtheile zuschnell, als daß sie das Korn lange vor allem Scha-den bewahren sollte, und wenn man auch zuweileneine gute Wirkung davon .erfahren zu haben glaubt,so rührt diese vielleicht daher, daß durch anhalten-den Regen oder andere physische Ursachen, dieEyer, Puppen oder die Insekten selbst, waren zer-stört worden.
Man kann mit Gewißheit behaupten, daß durchdas Auswaschen noch kein Getreide verbessert worden,welches rostig, brandicht oder angezogen warf dennwenn das Auswaschen diese Kraft hätte, so würdeman nicht oft ganze Getreidefelder von solchen Krank-heiten angesteckt sehen, deren Samen ausgewaschenworden. Man könnte hier die Frage auswerfen:Warum man ein Getreidefeld an manchen Stellenund auf verschiedene Art krank findet, oder warum istdieselbe Aehre, auf dem nämlichen Halme, mehrerenZufällen unterworfen?
- Hierauf werden die Vertheidiger des Einquel-lens oder Auswaschens gewiß nichts antworten kön-nen. Alle diejenigen, die dem Einfluß der Luft zrrviel oder zu wenig zuschreiben, kennen nicht die Wir-kungen der Natur. Die oben berührten Krankheitenentstehen nicht alle aus den vorhin genannten allge-meinen Ursachen, der Boden selbst, worin das Sa-menkorn liegt, erzeugt vielleicht auch nicht so viele,als man glaubt. Wie kann man also auf den Ge-danken kommen, zu glauben, daß das Auswaschen,als allgemeines Mittel angewandt, die Wirkungenso vieler unbekannter Ursachen zerstören könne. Miteinem Worte: Gut ausgewaschene Samenkörnerfind in dem besten Boden von mehreren Krankheitenv«. rechn. «r»c. cxxxv. Theil. R be-