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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same.

befallen worden, ein Umstand, den man gewiß nicht !wird widerlegen können.

Hieraus darf aber nicht gefolgert werden, daß ldaS Aüöwaschen mit einfachen oder zusammengefeh-ten Laugen unnöthig sei. Die Erfahrung lehrt, daßein einfaches AuSwaschen an sich selbst dem Kornnicht schadet, folglich kann man sich desselben bedie^nen, und eine zusammengesetzte Lauge kann in gewis-sen Fällen gute Dienste leisten.

Im Allgemeinen ist es wohl außer Zweifel, daßeine'Menge Insekten das Korn nicht angehen, wem!es mit dem Geruch irgend einer starken Lauge durch-drungen ist; es kann aber auch geschehen, daß in ge-wissen Jahren, besondere Jnsektenarten durch diesenGeruch nicht zurückgescheucht und andere dagegen ab-gehalten werden. Unter gewissen Umstanden kanndie Oberfläche der Erde dergleichen Feinde des Ge-treides enthalten, die während der kurzen Dauer ih-res Lebens durch das Auswaschen davon entfernt wer-den können. Diese Insekten können nun vielleichthäufiger, als man glaubt, eine der zahlreichen Ursa-chen von den Krankheiten des Getreides sind; demwenn sie auch nicht die ganze Wurzel der Pflanze zer-fressen, so können sie solche doch in ihrem milchigtenZustand anstechen und eine Krankheit hervorbringen,die sich nachher der ganzen Aehre oder bloß einigenKörnern, oder auch dem Stroh allein mittheilt. Allediese Betrachtungen, die auf Erfahrungen gegründetund durch Thatsachen bewiejen sind, kommenden Ver-theidigern des Einguellens des Samens zu Hülfe.Es ist aber auch von der andern Seite betrachtet mög-lich, d.aß gerade die Erweichung des Korns etwas zudessen Verschlimmerung beiträgt; denn gerade in die- jsem Zustande wird dasselbe von denjenigen Insekten,die den Geruch der Lauge nicht scheuen, angezogenwerden. >

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