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Same.
Wollte man nun dergleichen Samen gleich für' un- ,tauglich Mlten, wenn sie gerade nichtzu der,bestimm-ten Zeit hervorkommen, wie wir es uns einbilden,oder es einigemal geschehen ist, so würde dies ein gro-ßer Fehler seyn.
Allein nicht bloß in Hinsicht des Aufgehens,sondern auch wegen der daraus gezogenen schlechtenFrüchte, wird oft dem besten Samen die Schuld desMißrathens beigelegt, die doch lediglich an dem liegt,der die Pflanzen nicht naturgemäß zu behandeln weiß.
Wer zum Beispiel Gewächse, die viel Nahrungverlangen, in ein mageres Land, und die mageres er-fordern in ein fettes, die Sonne lieben in den Schat-ten, die Schatten lieben in die volle Sonne setzenwollte, könnte der sich einen guten Erfolg davon ver-sprechen? —> Eine gleiche Bewandniß hat es auch !mit dem feuchten und trocknen, leichten und schweren ^Boden. So können Gurken und Kohlgewächsenicht nur viel Düngung vertragen, sondern sie verlan-gen sogar fettes Land und Sonnenschein, ohne dieseBehandlung gedeihen sie nicht.
Die Hülsenfrüchte und das Wurzelweyk gera-then dagegen in frisch gedüngtem Boden nicht so gut,als in einem solchen, der seine durch den Mist ihmzugebrachte Scharfe schon etwas verloren hat. Soverlangen die kleinen märkischen Rüben ein leichtesLand und arten in schwerem Boden völlig aus. Sotragt auch eine Gegend lieber, als eine andere, ge-wisse Sorten von Gewächsen. So gedeihet dasweiße Kraut oder der weiße Kopfkohl mit spitzigenKöpfen in Thüringen und in einigen Gegenden Sach-sens ganz vorzüglich, und läßt sich dagegen wieder inandern Gegenden, oft nicht entfernt von ersteren,nicht mit gleichem Vortheil erziehen, obgleich andereSorten Weißkohl daselbst gut gedeihen.
Nicht selten kann eine klein? Entfernung des
einen