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Same.
einen Ortes von dem andern den deutlichsten Beweisdavon an den Tag legen. Wie oft sieht man aberdein zuwider handeln und aus dem besten Samendie elendesten Gewächse erziehen. Wenn aber anverschiedenen Orten Samen von einerlei Vorrath.na-turgemäß gesäet wird und er überall, entweder garnicht, oder mir sehr wenig davon ausgeht; wennferner die daraus entstandenen Pflanzen so behandeltwerden, wie sie es verlangen und auch die Witterungfruchtbar ist, so daß der Wachsthum derselben be-fördert werden kann, und es wird dann bei allerWartung und Pflege nichts daraus, oder man erhältArten davon, die von ganz andrer Beschaffenheitsind, als sie seyn sollten; dann, sind die Klagen überschlechten Samen gerecht.
Es ist hier nicht der Ort, viel von demjenigenSamen, der wegen nicht gehörig erreichter Reife,oder wegen schlechter Behandlung oder Altershalberdie Kraft zum Aufgehen verloren hat, zu sprechen;denn wer mit dergleichen Samen handelt, der begehteinen eben so großen Betrug, als derjenige» der vor-sätzlich eine Sorte für die andere giebt, wie es meh-rere betrügerische Samenhändler, mmorurn ß,en-riuin, machen, welche an kleinen Orten und auf demLande mit Sämereyen Hausiren gehen und Hedrich-samen, Rübensaat, Schnittkohl rc. für Blumenkohlverkaufen, die Leute ums Geld bringen und sich hier-auf nicht wieder an solchen Orten sehen lasten. Dassicherste Mittel dagegen ist, solchen unbekannten Leu-ten nichts abzukaufen; und sich auch nicht durch ihreKunstgriffe bechören zu lassen, nämlich: daß sie ihreSämereyen unentgeldlich auf die Probe geben unddie Bezahlung erst im folgenden Jahre abholen wol-len. Hierdurch locken sie nur die Käufer an, weilsie wissen, daß unter zehn kaum Einer einen derglei-chen Accord eingeht, sondern daß die Meisten lieber