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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same.

habe von dem Samen derselben im folgenden Jahredoch gute Sorten gezogen; allein man kann von die-sen Leuten behaupten, daß sie keine Kenner sind, odervielmehr, daß sie nicht wissen, wie ein Gewächs be-schaffen seyn muß, wenn man dasselbe mit dem Na-men v o l l k o m M e N belegt; denn sie glauben, daß Al-les, was in ihrem Garten gewachsen ist, und wennsie es nur gebrauchen können> auch gut und unta-delhaft ist»

Oft haben sie aber auch Recht; denn es kommtnur darauf an, von welchem männlichen Staube dieBefruchtung geschehen ist; ja es kann eine Blütheguten und auch schlechten Samen hervorbringen, weilwenigstens die meisten von mehr als einer SorteSamenstaub befruchtet werden können.'

Bei den Kohlgewächsen findet man nicht mir,daß ihr Same sowohl durch die falsche Befruchtung,als der Same anderer Gewächse an der Güte ver-liere, sondern es zeiget sich auch bei diesem Gewächsedie Bastärdzucht vor vielen andern sehr häufig, wennverschiedene Arten derselben bei einander blähen. DitUrsache dieser Erscheinung liegt wohl darin, weil dieHummeln, besonders aber die Bienen, ihre Blumensehr stark besuchen. Diese fleißigen Insekten suchennicht bloß, wie die meisten andern, ihren Hunger zustillen, und halten sich daher auch nicht lange in einerBlume auf, sondern eilen, wenn sie einen Honig-vorrath einsammeln wollen, unermudet von einer zurandern. Hierzu kommt nun noch, daß die Staubebcutel dieser Blüthen ungemein vielen Samenstaubhaben, welcher leichter atif ihnen hängen bleibt, wo-von sie auch zu der Zeit ganz gelbgepuderk aussehen;in der nächsten Blüthe, in die sie hineinkriechen, strei-ch en sie wieder etwas davon ab und befruchten denStange! derselben, wenn es noch nicht durch den eige-nen Staub der Blüthe geschehen ist, ohne ihr Wis-