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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Same.

Bei der Erziehung der Blumentame,reyen ist weiter nichts nöthig, als daß man die schonoben angegebenen Regeln befolgt. Ferner die schönblähenden Blumen gegen die Sonnenhitze zu schätzensucht, und dann von den abgeblüheten Blumen diereifwerdendett Samen sammelt, womit im MonatJuni der Anfang gemacht wird. ^

Obgleich in dem gegenwärtigen Jahrhunderte ^die Gartenkunst schon eine ziemliche Höhe erreicht "hat und viele höchst belehrende Schriften darüber er-schienen sind, so wird doch der Samenbau an vie-len Orten noch sehr nachlässig betrieben. Es gehört ^daher unter die besonderen Glücksfälle, wenn man 'ganz vollkommnen Samen erhält, der nicht nur dieverlangten Psianzen liefert, sondern auch veredeltehervorbringt. Bei Samenhändlern sucht man ihn,besonders was den letztem Punkt anbetrifft, verge-bens, und man kann von Glück sagen, wenn er an-statt veredelt zu seyn, nur die gewöhnlichen Sortenliefert. Alle und jede Sorte selbst zu erziehen, gehtauch nicht gut an, da oft der Garkenraum Nur zubeschränkt ist, um vielerlei Sorten Salat, Erbsen,Bohnen rc. in einem Garten zu erziehen. Ja es istauch ein Erfahrungssatz, daß ein Same, der mehrereJahre nach einander in ein und demselben Boden ge-zogen worden, endlich an Güte verliert. Herr vonDieß kau thut daher den schon oben, S. 274, an-geführten Vorschlag, nicht nur in einer Stadt, son-dern in einem Umkreise von einigen Meilen, alle !wahre Gartenliebhaber und Gewächskenner in eine !Gesellschaft zu vereinigen, deren Einer von dieser,der Andere von jener Sorte für die ganze GesellschaftSamen erbauete. Dieses sollte nun jedes Mitgliedmit einer fast an Eigensinn grenzenden Genauigkeitzu thun sich anheischig machen. Kein Samenkornmüßte abgegeben werden, von dem man nicht voll-kommen i