Same.
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gut; geschieht es zu spat, so fallen die besteck Körneraus und gehen verloren. Dieserhalb muß man genauAcht darauf geben, und zur ungefähren Zeit derReife fast täglich darnach sehen, und sobald! manbemerkt, daß sich die Samenkapseln öffnen wollen,so ist es Zeit, sie abzunehmen.
Im Monat August ist die Haupterndte, odergeht vielmehr die Haupterndte der Küchcngarten-Sä-mereyen an, weil in den Garten immer etwas reift.
Beim Einerndten ides Samens kann man er-stens als allgemeine Regel annehmen, daß der Gärt-ner keinen Samen auf seinen Samenpstanzcn denvollkommenen Grad der Reife erlangen lassen muß,weil ein solcher Same dann bereits in der Hälseauf dem Stängel bloß durch die Feuchtigkeiten des^ Thaues zum Keimen gereizt und die gute Beschaffen-heit des Samens dadurch verdorben wird. Falltbei solchem völlig reif gewordenen Samen endlichl gar Regenwetter ein, so wachst er eben so wie Korn,
! Weizen rc. auf dem Stocke aus. Hieraus folgt aberkeinesweges, daß die Samen unreif abgenommenwerden sollen, sondern sie müssen insgesammt auf! dem Stängel anfangen ihre Samenfarbe zu erhal-ten, das heißt, zeitig werden; denn sonst schrumpfensie, wie schon oben bemerkt wurde, zusammen undsind unbrauchbar.
Zweitens verändert sich die angegebene Reife-zeit in fast allen vier j bis sechs Stunden weit voneinander, näher oder entfernter nach Mittag liegendenGegenden oft um mehrere Tage; ja selbst an Berlinreift auf der Mittagsseite Alles einen bis zwei Tagefrüher, als auf der Mittcrnachtsscite; besonderskommt es aber darauf an, ob der Mai kalt «oderwarm gewesen ist; im letzter» Fall reift im laufen-den Jahre Alles früher, und im ersteren später.Auch muß jeder Gartenwirrh auf die Hage feines