Same.
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Anzahl erbauet werden, kann man' in Papierdüteneinschlagen und in offenen Schachteln aufbewahren;denn jede Ausbewahrung der Sämereyen in verschlof-senen Schubladen, Schachteln, Gläsern, Flaschenund ledernen Beuteln ist den Sämereyen selbst schäd-lich, weil
3) der Mangel an Luft ihre ausdauernde kei-mende Kraft schwächt,
b) Das Holz überhaupt Feuchtigkeiten anziehtund den Sämereyen zu ihrem Verderben mit-theilt, und
c) das dem Wurmfraße ausgesetzte Holz auchdurch die darin lebenden Würmer den Sämereyenschädlich wird. Am allerlängsten und besten lassensich die Sämereyen aufbewahren, wenn sie in ihrenSamenkapseln bleiben und darin in das oben beschrie-bene Gemach aufgehängt werden. Ueberhaupt dientes aber zur bessern Dauer der Gartensämereyen, wennsie der Gartenwirth jährlich einmal an einem rechtheißen Sommertage in der Sonne durchsiebt, damitalle Körner recht auseinander kommen, alsdann abereinige Stunden in einem offenen Gefäße derj Sonneaussetzt und darauf wieder in die leinenen Beutelschüttet und aufhängt. Eben so geschieht es auchmit dem Blumensamen und mit dem Samen derObst - oder Fruchtbäume.
Beim Einsammeln der Samen der Holz-arten oder Waldbäume (Holzsamen) kommtes darauf an, daß man wisse
1) wenn der Same jeder Holzart reif sey;
2 ) wie die Vollkommenheit? (Keimfähigkeit)desselben beurtheilt; und
3) wie und unter welchen äußeren Umständendas Einsammeln selbst verrichtet werden muß.
Die Reinheit der Samen, und wie deren Ein-sammlung geschieht, soll weiter unten bei jeder Vaum-
T 5 art