Same.
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auf die Kenntniß der Wirkungen folgender Ursa-chen an:
r) Der Wärme,
2 ) der Feuchtigkeit oder Nässe, und
3) der Zeit.
Warme und Feuchtigkeit sind die beiden große»Naturereignisse, wodurch überhaupt Leben in denKeimen organisirter Körper angefacht wird. Wir-ken beide gemeinschaftlich auf ein Samenkorn, wel-ches sich an seinem natürlichen Keimungsorte, derErde, befindet, so geht die Keimung sogleich vor sich.Die flüssigen Bestandtheile der Samenlappen gera-then in Bewegung, in Gährung, dehnen die festenin der Länge und Dicke aus, wodurch zuerst die äu-ßere Umhüllung (die Schale rc.) zersprengt und so-dann der fernere Wachsthum eingeleitet wird. Be-findet sich aber der Same nicht an seinem natürlichenKeimungöorte, so wird die Keimungsfähigkeit durchjene Ursachen zwar erregt, aber auch zugleich vergeb-lich erschöpft und anricipirt, weshalb der Same nach-her unmöglich aufgehen kann. Aber auch jede dieserUrsachen besonders hat auf denselben einen nachthei-ligen Einfluß. Die Wärme verflüchtiget die flüssi-gen Bestandtheile desselben, welche bei der Keimungso wesentlich nothwendig sind; Feuchtigkeit und Nässtverdirbt sie hingegen, indem sie sich mit ihnen ver-mischt, die Samen ausdehnt und bei dem geringstenGrade der Wärme in demselben eine schädliche Gäh-rung bewirkt, weshalb es auch im Ganzen sicherer ist,Samen, welchen man aufbewahren will, und sichunter Schuppen, Decken rc. verwahrt befindet, aus den-selben heraus zu machen, wie unten bei den Nadel-hölzern gezeigt werden wird.
Will man daher Samen auf längere Zeit keim-fähig aufbewahren, so muß man die Wärme und
Fench-