Band 
Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
Seite
300
JPEG-Download
 

zc>cr Same."

Feuchtigkeit, die diese Eigenschaft zerstören, chavonabzuhalten suchen.

Diese Eigenschaft des Samens, welche haupt-sächlich in den natürlichen Verhältnissen der flüssigenTheile zu den festen ihren Grund hat, geht indessendoch mit der Zeit verloren. Es läßt sich durch keinauch noch so sorgfältiges Aufbewahren verhindern,daß jenes Verhältniß, bei dem steten Einflüsse der at-mosphärischen Luft und Wärme, nicht aufgehobenwürde. Die Samen trocknen nach und nach ein undverlieren im glichen Grade an ihrer Keimkraft, wel-cher bei einigen schneller, bei andern später geschieht.Mit jedem Jahre nimmt daher der Same an seinemWerthe ab und der früheste bleibt immer der beste.Wie lange etwa der Same jeder Holzart sich unver-sehrt aufbewahren lasse, wird unten angegebenwerden.

Allgemeiner Grundsatz des Aufbewahrens derHolzsamen ist demnach:

Alles zu entfernen, was die Bestand-theile desselben in Gahrung bringen, sieverflüchtigen und verderben können, dasheißt, ihn trocken und nicht warm zu hal-ten, und nur auf möglichst kurze Zeit lie-gen zu lassen. Hieraus folgt nun:

i) Je dünner die Samen an ihrem Aufbewah-rungsorte auseinander gebreitet liegen, je weniger siesich also untereinander erhitzen können, je langer con-serviren sie sich.

s) Große Böden, aufweichen die Samen nurvor dem Erfrieren gesichert seyn müssen, bleiben immerdie besten Aufbewahrungsörter.

3) Große und fleischige Samen, sz. B. derEiche und Buche, erhalten sich in der Regel nichts»lange gesund, wie kleinere und trocknere.

Ferner ist noch zu merken:

3) Je