Same.
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2) in warmen Stuben aufschichtweis befestig»ten, geflochtenen rc. Horden, welche, wenn sie weitsind, unten mit Tüchern oder dergleichen zum Auf-fangen des Samens bespannt seyn muffen, dünneauseinander aufgeschüttet, dann und wann mit Was-ser besprengt, öfter umgekehrt und bald dem Ofennäher, bald entfernter gebracht. Die Schuppen öff-nen sich dann bald, und dieses Verfahren geht nichtallein schnell von Statten, sondern liefert auch gutenSamen. Oder.
b) in Backöfen, wenn in denselben vorher ge-backen worden ist, geschoben. Gegen dieses Verfah-ren ist, wegen der Leichtigkeit die Samen zu verbren-nen, mit Recht geeifert.worden, wenn es aber unterder Aufsicht kundiger Leute geschieht, so ist es einerlei,ob die Wärme aus dem Backofen, oder aus dein Zim-merofen kommt. Oder
e) wie in Tyrol, die Zapfen der Lerchenbäume,gekocht, oder in feinen Laken in den Dampf von ko-chendem Wasser gehalten. Die Samen qnillen hier-durch auf und sind größtentheils unbrauchbar rc.
Das mechanische Verfahren Nr. Z wird nurbei den Lerchenzapfen, deren Schuppen sich durchalle Methoden von eins bis sechs sehr schwer öffnenund zweitens bei den Kieferzapfen angewendet. Dieersteren werden mit einem Messer in Stücke gespal-ten und dann die Schuppen eine nach der andern ge-öffnet, welches Auöklenzen genannt wird. Dielehteren werden in manchen Gegenden in große Säckegethan und dann die Schuppen aufgedroschen. Hier-durch wird manches Samenkorn zerquetscht. Derauf eine oder die andere dieser Arten ausgemachteSamen, zumal wenn er von den Flügeln durch Rei-ben, gelindes Schlagen in Säcken rc. befreit wordenist, hält sich einige Jahre. Man hat Beispiele, daßvierjähriger Fichtensamen, obwohl spät, aufgegangenV«c. rech», «irc. cxxxv. Theil. U ist