8
Samenart.
Der Gestalt nach theilt Gärtner die Samennoch in
gerade, rects, welche von der geraden Linieentweder gar nicht, oder nur in einem mäßigen Bo-den abweichen, desgleichen, welche in ihrem Altersich krümmen; und
krumme, eurvn, welche sehr deutlich undschon vor ihrer völligen Reife in einen Bogen, Ha-ken, Zirkel, gekrümmt sind; ferner in
einförmige, unikormin, wenn die Sameneiner und derselben Pflanze alle von einerlei Gestaltsind; die geringen Unterschiede, die sich bisweilenzwischen den oberen, mittleren und unteren Samenfinden, verdienen keine Beachtung.
Verschiedenförmige, UilkormiL, wennSamen einer und derselben Pflanze entweder wegenihrer eigenen Gestalt, oder wegen ihrer Nebentheileauffallend von einander verschieden sind. Beispiele Ivon solchen, wo sie in ihrer eigenen Gestalt verschie- ^den sind, geben ^trchlsx, LalenllulL, Lornmoli- jim, H^os6ri8 8c.«., von solchen hingegen, die in ih-ren Nebentheilen abweichen, Osroxo^on, lochis,Ooronicurn 8cc.
Was den Zeug, coiwistentis, der Samenbetrifft, so ist derselbe, weitläuftig betrachtet, zweier-lei nämlich entweder saftlos und harr, oder weichund beerenartig.
Die saftlosen, exsncco, sind die gemein-sten, was aber ihre Härte betrifft, so giebt es unzäh-lige Grade; einige sind mandelartig fleischig; andereschwammig oder korkartig; andere lederartig; anderekrustartig, und noch andere nuß - oder beinartig. !
Die beerenartigen bncesta, sind seltener undhaben statt der lesta, oder außer derselben, einesaftige, weiche und oft gefärbte Bekleidung. Vonden Samen, die mit einem beerenartigen iLrlllus be-kleidet