Z44 Samenblatt.
Ochsen »c., dagegen fehlen sie aber dem Löwen,Hunde, Bären, Kater, Wiesel, Beutelthiere, Meer-kalbe, der Natter rc. Bei den Vögeln und Insektenfindet sich etwas Aehnlicheö von Samenbläschen.Siehe auch den Art. Samengang, weiter unten.
Samenblatt, Gamenlappen, Lotzckeckones, dieersten Blätter, welche aus dem Kerne oder Korn desvegetabilischen Samens oder vielmehr aus dem vege-tabilischen Samenkorn hervorbrechen oder heraus-wachse»; sie werden auch Kernstücke, Mutterku.chen, Cotyledonen; kolin sc-minntin; ValvaoLeminales; I^obi seminnles, genannt. DieseBlatter machen mit dem Würzelchen und demStämmchen den Embryo aus und werden durchdas Keimen in die ersten von den folgenden Blätternder neuen Pflanze umgeschaffen. Sie entstehen aus6em Embryo selbst, von dem sie immer einen Theilausmachen; auch sind sie beim Anfange und bei un-reifem Samen sehr klein, werden aber durch die Sa-menfeuchtigkeiten genährt und allmahlig ausgebildet.Sie bestehen aus drei verschiedenen Theilen, aus demOberhautchen (Lxräermis), dem Zellengewebeska-und den Gefäßen (vssis 6t trucbeis).Das Oberhäutchen umkleidet die ganze Oberflächederselben und dient ihnen gleichsam zum Filtrum,wodurch die Feuchtigkeit des Amniums oder des durchdie Befruchtung entstandenen flüssigen Wesens, durch-geseihet wird, verhindert auch zum Theil, daß diesel-ben mit den benachbarten Theilen verwachsen können.
In dem Zellgewebe sind besonders ein dickes Oel und ^andere verdickte Feuchtigkeiten enthalten; es macht ^fast die ganze Masse der Cotyledonen allein aus, undist entweder krautartiger, oder mandelartiger, auchfast ledekartiger Natur, und dient vorzüglich die Nah-rungssäfte zu reinigen und zu erhalten; denn vor demKeimen oder im Anfange desselben tritt alle Nahrung
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