Z§s Sümenbovett.
welche entweder mit einander fest zusammenhangen,oder auch getrennt sind, und meistens schon vor derKeimung das deutliche Pflänzchen, welches alleinentwickelungsfähig ist, in ihrem Busen tragen. '
Dvrckhausen's botanisches Wörterbuch, zrBd., S.i85 n. f., wo man von den einzelnen Abweichun-gen der Kotyledonen eine nähere Auseinanderse;ungfindet, die hier, um nicht bei diesem botanischenArtikel zu weitläuftig zu werden, Übergängen wer-den mußte.
Gamenbsden, Samenträger, Samenhalter, ke.cepiacüluin seminis, der Boden, woraus derSame seine Nahrung zieht, odervielmehr die Basis,die ihm solche reicht. Beim nackten Samen ist ervom Fruchtboden nicht verschieden; allein der Sa-menboden, des bedeckten Samens befindet sich jeder»zeit bon dem Fruchtboden abgesondert, innerhalb demSamenbehaltniffe, und tragt entweder mehrere ihmangeheftete Samen, in welchem Fall er gemein-schaftlicher Samenboden, se-
Minis eominune, oder dient nur einzelnen Samen,wo er besonderer Boden, keeextaculugn pro-xrium genannt wird.
GemeinschaftlicherSamenboden über-haupt heißt jede innere Gegend des Samenbehälk-Niffes, worin mehr als ein Same befestiget ist; ins-besondere ist er aber ein von der eigenen Masse derFrucht unterschiedener und innerhalb den Fächernbefindlicher Körper, welche in Rücksicht seiner Con-sistenz, Oberfläche, Verbindung und Lage mannig-faltig verschieden ist, und dessen Kenntniß bei iUnter-suchung der Früchte oft sehr wichtig ist, indem sehrviele Früchte, die unter sich sehr große Aehnlrchkeithaben, bloß an dem Samenboden sehr leicht voneinander unterschieden werden, wie .klslnswma von