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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher-).

der Zwölfte fügte zu der Sammlung seiner Vor-fahren die Bibliothek des Herzogs von Mai-land, Sforzia, und die Büchersammlung desberühmten Petrarcha. Franz der Erste, seitdessen Regierung Frankreich die Pflanzschule des Ge-nies, der Kunst und Wissenschaft ward, ließ in Jta,liett viele Griechische Handschriften zusammenkaufe»!allein dieser verschiedenen Bereicherungen ungeachtet,bestand die Königliche Bibliothek unter der Regie-rung dieses Königs aus nicht mehr als 4oo Bände»Man kann hieraus urtheilen, wie selten und kostbardie Bücher zu dieser Zeit gewesen seyn müssen, daein König, der sich so viel Mühe gab und Feine Ko-sten scheute, nur eine so geringe Anzahl zusammen-bringen konnte.

Franz der Erste richtete besonders seinHauptaugenmerk auf Griechische Handschriften undverabsäumte wohl deshalb die Bücher in andern Spra-chen. Er war der Erste, der die Besorgung seiner Bi-bliothek einem ordentlichen Bibliothekar übergab, undBudäus war der Erste, der die Ehre hatte, Kochlich Französischer Bibliothekar zu seyn.

Unter der Regierung der folgenden Könige desi6ten Jahrhunderts nahm die Bibliothek wenig zu.Heinrich der Vierte kaufte, auf Anrathen desPräsidenten De Thou, die Bibliothek der Ca-tharina von MediciS, die aus mehr denn 8osGriechischen und Lateinischen Handschriften bestand.Unter Ludwig des Dreizehnten Regierungwurde die Bibliothek ansehnlich vermehrt, und dielwar besonders das Werk Richelieu'S, seines erste»Ministers, der nicht nur Minister, sondern auch Eaudinal, Gelehrter, Schriftsteller, Ascetiker, Sonnel-tendichter und Dramatiker zugleich war. Dieser um-sichtige Staatsmann wollte Frankreich nicht nur zudem mächtigsten, sondern auch zu dem geist-und gr-