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Hundert und fünf und dreissigster Theil, welcher die Artikel Salyquellenanyeige bis Samzde enth
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Sammlung (Bücher-).

logische eingetheilt. Sie steht in dem alten Uni-versitätsgebäude oder ehemaligem Jesuiterkpllegium,und in der theologischen Abtheilung findet man vonKirchenvätern und zur Kirchengeschichte ansehnlicheWerke; darunter aber auch eine Sammlung svonPredigten und asketischen Büchern von vielen hun-dert Banden, worin nian, nach Nicolai *), ^Un-verstand und den dümmsten Aberglauben für Reli-gion ausgegeben findet. Ferner viele hundert Folian-ten voll Kiostergeschichten, voll lappischen Legendenund Ausbrüchen unterdrückter;Priestergewalt; vielehundert Folianten und Quaktanten voll thörichterMvnchsmoral und Kasuistik; viele hundert Äluar-tanten und Folianten voll unsinniger, menschenfeind-licher Polemik; viele hundert Bände voll eines see-lenlosen äas cnnonicurn 8c,e. — Die profaneBibliothek steht unter der theologischen im zweitenGeschosse, im ehemaligen Refektorium der Jesui-ten. Sie ist nicht so zahlreich, wie die theologische.Diese Bibliothek steht alle Werktage von 9 bis12 Uhr des Vormittags und von 3 bis 5 Uhr desNachmittags offen.

Die Wind Hagische Bibliothek, welche einGraf von Wind Hag, in dem letzten Drittel desl?ten Jahrhunderts in seinem Testamente nach Wienzum öffentlichen Gebrauch vermachte, wo sie auchim Jahre t 678 zuerst eröffnet ward. Ein Verzeich-nis dieser Bücher ist zu Wien, im Jahre 1788 in4 to gedruckt erschienen, unter dem Titel: LnrsloßusLibllotllecas Winclkm^ioLk. Bei dieser Biblio-thek sind auch noch verschiedene Seltenheiten, beson-ders eine Münzsammlung von mehr als 16,00c»Stücken. Im Jahre 1764 ward die Bibliothek der

Nieder-

*) Beschreibung einer Reise durch Deutschland und dieSchweiz im Zahre i7Si, äter Bd. Berlin, 1784, S. 7ss.