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Sammlung (Bücher-).
Nieder-Oesterreichischen Landschafts-Akademie von
1 Bänden derWindhagenschen einverleibt.
Die G schwind tusche Bibliothek, welche vondem Kaiser!. Feldmarschall I. M. Gschwindt Frei- ^Herrn von P 0 ck st e i n gesammelt und durch sein Testa-ment im Jahre 1721 mitderWindhag'schender- !gestalt vereiniget ist, daß sie in eben dem Gebäude zumöffentlichen Gebrauch gewidmet worden, aber beson-ders steht. Die Zahl der Bände dieser letzteren, wo-von auch ein Verzeichniß im Jahre 1787 in 8. ge-drucktworden, beläuft sich auf 12,000, die der erste-ren auf 3 o,ooo. Beide Bibliotheken sind des Vor-mittags von 9 bis 12 Uhr und des Nachmittags vons bis 4 Uhr geöffnet. Jede von diesen Bibliothekenhat zwei Bibliothekare, wovon der erste ein Domini-kaner der zweite ein Weltlicher ist.
Außer diesen öffentlichen Bibliotheken giebt esnoch mehrere Kloster-, Schul- und Privat-Bibliotheken, zu denen man leicht Zutritt erhal-ten kann, z. B. die Bibliothek des Theresia-nums oder der Theresianischen Ritteraka-demie; sie besteht aus den 7 7,000 Bänden der ^Garellischen Bibliothek, die nach dem Tode sei-nes im Jahre 1741 gestorbenen einzigen Sohnes, ^welcher die Bibliothek in seinem Testamente zum öf-fentlichen Gebrauch bestimmt hatte, von der KaiserinMaria Theresia, dem Theresianum geschenkt wor-den; ehe sie dahin kam wurden 23 r 4 in der Kaiser-lich Königlichen Bibliothek fehlende Bände darausgenommen und dagegen 95 Duplikate der genanntenBibliothek dafür gegeben. Auch hat der Sohn Ga-relliö zugleich ein Kapital von 70,000 Gulden ver-macht, um von den Zinsen die Bibliothek zu vermeh-ren. Deniö hat die Merkwürdigkeiten dieser Bi-bliothek in einem besonderen Werke (Wien, 7782,4.)beschrieben; so findet man auch in seiner Buchdruk-
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