Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
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Adek.

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begleiteten. Der wahre deutsche Adel entstand zur Zeit derVölkerwanderungen, wo die Deutschen das abendländischeKayserthum überwältigten. Die angesehensten und mäch-tigsten Deutschen wurden bey diesen Fügen Heerführer (<Iu-ccr), und nahmen von manchen Landstrichen Besitz, die ih-nen der Regent auf Widerruf und unter der Bedingung fer-nerer Dienstleistung ließ. Aber erst mit völliger Ausbil-dung des Lchnsystems wurden einige große Kricgspfcün-Len und Pflegschaften erblich, und so entstand der Unter-schied zwischen einem herrschenden und beherrschten, oder> hohen und niederen Adel.

Der Ursprung der Vorrechte des niedern Adels ist inder ehemaligen 'Kriegsverfassung und der darin im cilftenJahrhundert entstandenen Ritterwücde zu suchen, welcheletztere in ihrer glänzendsten Periode die höchste Ehrenstühewar, welche die in Kriegsdiensten stehenden Personen errei-chen konnten. Bis gegen 1218 konnte jeder begüterte Frcy-geborne sich in diese Laufbahn wagen, und bis zum Rittersteigen; als aber Kayscr Fri ed ri ch der zweyte i. I.F2i8 zur Regierung kam, machte dieser die Anordnung, daßjeder, der nach der Ritterwürde strebte, erst zeigen mußte,vb er auch von Rittern abstammte. Unter eben diesemKayscr entstand der Bricf - Adclin Deutschland; we-nigstens schreibt sich der älteste, bis jetzt bekannte Adels-Lricf vom Kayscr Friedrich kl. her, s. Klüber ss-«oSr'ss/aee Erlangen, 1788. Gold äst

Reichssatzungen, ?h. z. S. Z98. Im iHcn Jahr-hundert nahmen die deutschen Ritter sowohl, als auch dieDienstleute (oKcHes, ininilleriales) der Großen inDeutsch-land den Namen Edelleutc an ( 1 ). Karl Fcrd. Hom-mels akadem. Reden über Masco vs Buch: sse

/'„//>. -'S?,/. I 7 )§. <I. izz — 157),

welches auch aus einer Urkunde des Kayscrs Ludwig IV.vom Jahr rgzr zu ersehen ist, worin schon Personen vomniederen Adel Edelleute genannt werden; s. Krünitz

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