Band 
Erster Theil, den Buchstaben A enthaltend.
Seite
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Adel.

E nc y c ! o p. B. ro. S. 49- Man sieht also , daß in die-sein Jahrhundert die Ritterschaft sank, und der Stand derFreyen empor kam. Eine Geschichte des deutschen Adelsfindet man in der Nachricht von einigen Häuserndes Geschlechts der von Schliessen oder vonSchlichen. Cassel 1784- Der höhere Adel bedientesich schon in den ältesten Zeiten des Dortchens von vorden Gcschlechtsnamen. Zu welcher Zeit aber der niedereAdel das Prädicak von allgemein angenommen habe, laßtsich nicht gewiß bestimmen; wahrscheinlich ist solches nichtzu einer gewissen bestimmten Feit und publica anctoritste,sondern nur nach und nach durch allmähliae Gewohnheiteingeführt, und durch Sprachgebrauch den Güterbesitzcrnbeygelegt worden, indem man sie nach ihren Gütern nann-te, z. T- Herren von der Asscburg, von Wal-de ck, von Haustein u. s. w. Nimmt man an, daßdiejenigen sonst unbekannten Familien, bey deren Namenkein Charakter des hohen Adels— üls Fm st, Graf , Dy-nast— ausgedrückt ist, zum niedern Adel gehörten, sobediente sich derselbe schon gegen das Ende des cilftcn Jahr-hunderts des Dortchens von. Denn in den6?,//.-«0L-. 1752— 1780. N. V. p. 400 wird unterdem Worte eine Urkunde nachgewiesen, die in

äc/m/e« l'. t., p. 6gg vollständig abge-

druckt, und vom Jahr I0YZ ist, worin die Worte stehen:»om/ir.e cks und am Schluße dieser Ur-

kunde, welche die von Deltheim'sche Familie ^ eine der älte-sten adelichcn in Deutschland, noch besitzt, >hcißt es: ^otrsinnt boo anno,inoarnstion>5 Dnicc Xl. siXXXXlll. inclictio-rie l. rcAnants sileinrico rs^s Illl, Auch ein Graf vonDelthcim, nämlich Avelgott Graf lvon Völt-heim/der 1107 Erzbischof von Magdeburg war, führtedas Prädicak von ; f. /.«-«er» //,/?.

I7g8. />- 61 §. 26. Aus den Registern der Bischöffe undDomherren, welche in Prauns adelichem Europa, 1685.8. Srlte 561 vorkomme», wie auch aus Estöre Schrift

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